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VANS - Off the Wall

 

Am 16. März 1966 eröffnet Paul van Doren mit seinem Bruder Jim van Doren und den beiden Partnern Gordon Lee und Serge Delia seinen ersten Laden im kalifornischen Anaheim. Unter dem Namen Van Doren Rubber Company verkaufen sie selbst hergestellte Schuhe direkt an den Endverbraucher, damals eine absolute Neuheit. Am Morgen des Eröffnungstages kauften die Kunden 12 Paar ihrer Schuhe, die am noch selben Tag produziert wurden und am Nachmittag abgeholt werden konnten. Der #44 Deck Shoe, der heute unter dem Namen Authentic bekannt ist, war geboren.
In den 1970er Jahren wurden Vans von Skateboardern, die das raue Aussehen und die klebrige Sohle mochten, überall in Kalifornien verbreitet.
Die Skateboard-Pioniere Stacy Peralta und Tony Alva entwerfen 1976 den Vans #95, der dank seiner Polsterung am Oberrand und die unterschiedlichen Farbkombinationen zur ersten Wahl für eine ganze Generation von Skatern wird. Im selben Jahr feiert das Vans „Off the Wall“-Logo sein Debut.
Ein Jahr darauf gibt der Vans #36, der Old Skool, mit seinem unverkennbaren Seitenstreifen sein Debut. Er ist der erste Skate-Schuh der über eingearbeitete Leder-Panele für eine erhöhte Beständigkeit verfügt. Das nächste neue Modell der Brand folgt 1978 mit dem Sk8-Hi, der damals noch als Style 38 vorgestellt wurde und 1979 bringt Vans den #98, besser bekannt als Classic Slip-On auf den Markt. Mit Hilfe von Skatern und BMX-Fahrern wird er zum absoluten Kultobjekt in Kalifornien.
Ende der 1970er Jahre hat Vans 70 Läden in Kalifornien eröffnet und verkauft die Schuhe nicht nur in den USA sondern auch international, wo der Classic Slip-On spätestens dann bekannt wird, als ihn Sean Penn 1982 im Kultstreifen „Fast Times at Ridgemont High“ trägt.
Paul van Doren zieht sich zu Beginn der 1980er Jahre aus dem Geschäft zurück und Vans beginnt, Schuhe für verschiedene Sportarten zu produzieren und in Konkurrenz mit anderen großen Sportschuh-Herstellern zu treten. Es werden Schuhe für Baseball, Basketball, Wrestling bis hin zu Skydiven hergestellt doch das erweiterte Produktfeld erschöpft die Ressourcen der Brand. Obwohl der Kernmarkt nach wie vor gut verkauft, kann Vans seine Schulden nicht abzahlen und muss 1984 Insolvenz anmelden.
Daraufhin kehrt Paul van Doren, nach Zustimmung der zuständigen Gerichte, zurück und beginnt als neuer, alter Präsident mit der Umstrukturierung seiner Firma. An allen Ecken wird fortan gespart und Paul teilt den Angestellten mit, dass in den nächsten Jahren keine Gehaltserhöhungen möglich sein werden. Das Einzige, an dem nicht gespart werden darf, ist die Qualität der Schuhe. Innerhalb von 3 Jahren zahlt Vans all seine Schuldner aus, bis zum Dezember 1987 ist der Schuldenberg von 12 Millionen Dollar abgetragen und die Brand erholt sich von der Insolvenz. Die ursprünglichen Inhaber verkaufen ihre Firma im Folgejahr für 75 Millionen Dollar an eine Investmentbank namens McCown DeLeeuw Co.. Ziel ist es, mit dieser Finanzspritze weiter zu expandieren und die weltweite Präsenz zu steigern, was auch gelingt. Anfang der 1990er Jahre geht die Marke an die Börse und beginnt zudem mit der Produktion in Übersee, was die Entwicklung neuer Modelle ermöglicht.
Ein weiteres Mal arbeitet Vans mit einem Pro-Skater zusammen und stellt 1989 den Vans Steve Caballero vor, den weltweit ersten Skate Signature-Schuh.
Neben dem Fokus, der nach wie vor auf der Produktion von Schuhen liegt, engagiert sich die Brand auch in andere Richtungen und wird Sponsor der Warped Tour, einem 1995 gegründetem Punk- und Extremsportfestival, um dann 2001 den Hauptanteil der Tour zu kaufen und die Vans Warped Tour zum längsten kontinuierlich veranstalteten Musikfestival der USA zu machen.
Auch das Zeitalter des WorldWideWeb geht an Vans nicht vorbei, mit Vans.com wird 1999 eine Webseite gelauncht, die sich bis heue zur meistbesuchten Skate-Website der Welt entwickelt hat. Ein Jahr später wird die Brand von Forbes als eine der „America’s Best Small Companies for 2000“ geehrt und auch 2001 kann dieser Erfolg wiederholt werden.
Nach der Jahrtausendwende tritt Vans vermehrt als Veranstalter von Sportveranstaltungen und Contests rund ums Skaten, Surfen, Snowboarden und BMX auf, eröffnet Skateparks und hilft bei der Produktion von „Dogtown and Z-Boys“, Stacy Peraltas filmischen Rückblick auf die Anfänge des Skateboardens und die Persönlichkeiten, die den Sport geprägt haben. Sean Penn verleiht dem Film, der mehrere Preise gewinnen kann, dabei seine Erzählstimme.
Im Jahr 2004 stellt Vans die Vault-Kollektion vor, die Boutiquen weltweit mit hochwertigen und aufwendiger produzierten Vans Originals ausstattet. Zur Kollektion gehören auch Kollaborationen mit Luella Bartley und Rebecca Taylor.
Zu ihrem 40-jährigen Bestehen präsentiert die Firma, die sich längst als führende Marke der Action Foots Sportswear etabliert hat, eine umfangreiche Apparel-Kollektion. Mit der Vault-Kollektion holt sich Vans mit Pendleton und Hoffman Fabrics starke Partner für Kollaborationen ins Haus und designed Schuhe mit klassischer Artwork von Ray Barbee und aus Steve Caballeros frühen Tagen und blickt damit auf die legendären Namen und Marken der Skate- und Surf-Kultur zurück. Die heißeste Kollektion landet Vans allerdings 2007 mit der Vans x The Simpsons Serie, bei der sich Design- und Graffiti-Ikonen an den Schuhen austoben durften. Dazu wurden Kaws, Stash, Gary Panter, Geoff McFetridge, Dave Flores, Futura, Mr. Cartoon, Sam Messner, Taka Hayashi, Tony Munoz, Todd James und Neckface ins Boot geholt.
In 2012 feiert die Brand das 20-jährige Jubiläum des Half Cab, Steve Caballeros kultigem Skateboard-Schuh, der allgemein als wichtigster Schuh in der Geschichte des Skateboardens und der Skatekultur gilt. Im gleichen Jahr stellt Vans die erste vulkanisierte Cup-Sohle vor. Die neue WAFFLECUP™-Technologie kombiniert das Beste beider Welten: den Halt und die Langlebigkeit einer Cup-Sohle sowie das hervorragende Boardfeeling und den Grip eines traditionellen vulkanisierten Schuhs von Vans.
Ein weiteres Highlight ist die Kooperation mit Metallica, bei der 2013 jedes Bandmitglied seinen eigenen Schuh entwirft und für die Sonderedition Offthewall.TV mit Vans Sportlern wie Pat Moore, Steve Caballero, Nathan Fletcher und Tony Trujillo zusammenarbeitet. In der Herbstkollektion 2013 arbeitet Vans mit Disney zusammen, um einige der beliebtesten Disney-Figuren wie Mickey Mouse, Winnie Puh und Donald Duck im Design aus den späten 80ern auf den Vans Classic Schuhen zu verewigen. Im Jahr darauf reist Vans in weit entfernte Galaxien und bringt eine außerirdische Kollektion mit Motiven aus den Originalfilmen der Star-Wars-Trilogie heraus, im Sommer 2015 wird Vans Disney und Vans „Young at Heart“ präsentiert sowie die Kollektionen Vault by Vans x Takashi Murakami, die allesamt zu Kassenschlagern werden.
Am 16. März 2016 feiert Vans 50 Jahre „Off The Wall“ mit dem Start der Kampagne The Story of Vans. Die Kampagne bricht alle Rekorde was die Besucherzahlen angeht und wird von der ganzen Welt mitverfolgt. Mit einer Anspielung auf die Vergangenheit und mit Blick in die Zukunft erweitert Vans das House of Vans auf der ganzen Welt und ist Gastgeber von zehn internationalen Veranstaltungen, um der Geschichte der Marke zu huldigen und gleichzeitig freien Platz für Neues zu schaffen.
In diesem Jahr hat es Vans auch endlich zu Overkill geschafft und wird euch in Zukunft sicher auch bei uns mit dem ein oder anderen Highlight in Sachen Sneaker & Apparel überraschen – Off the Wall!

Iceberg

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