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NEW BALANCE

 

Wir schreiben das Jahr 1906. Der englische Einwanderer William J. Riley beobachtet in seinem Garten die Hühner und ist ein ums andere Mal verblüfft, wie die Tiere ihren Körper mit nur 3 Zehen in Balance halten können. Diese Beobachtung bringt ihn auf eine Idee: flexible Einlagen für Schuhe zu entwickeln, die an drei Punkten den menschlichen Fuß so unterstützen, dass er entlastet wird und gleichzeitig einen besseren Stand bekommt, eine „neue Balance“. So simpel der Name auch erscheinen mag, er beschreibt genau das, was Riley mit seinen Einlagen, den „Arch Supports“ erreichen will.
Nachdem er im gleichen Jahr die New Balance Arch Company in Boston/Massachusetts gründet, lässt er seine Produkte von Verkäufern direkt aus erster Hand an die Kunden vertreiben. Er verzichtet dabei auf Zwischenhändler oder den Verkauf in Stores und das kleine Unternehmen baut sich seinen Kundenstamm bei Arbeitern und Polizisten auf. Bei Menschen, die vorwiegend im Stehen arbeiten und wo Probleme mit den Füßen keine Seltenheit sind. Zu den ersten Kunden zählen die Polizei und die Feuerwehr von Massachusetts und Rhode Island, die von seinem Verkäufer Arthur Hall beliefert werden. Durch diesen direkten Vertrieb und die Nähe zum Kunden machen sich Hall und New Balance gleichermaßen einen Namen. Ein Paar der Einlagen wird 1927 für fünf Dollar verkauft, zum gleichen Preis bekommt man zu dieser Zeit ein neues Paar Schuhe. Doch Riley geht es nicht darum, großen Gewinn zu machen, er will ein qualitativ hochwertiges Produkt anbieten was den Preis auch rechtfertigt. Im Laufe der Jahre entwickelt sich Arthur Hall zu einem so guten Verkäufer, dass der mittlerweile 60 Jahre alte Riley ihn 1933 zum Partner macht.
Während der Großen Depression im Amerika der 1930er Jahre gingen viele Unternehmen pleite, besonders jene, die Produkte verkauften, die dem Kunden nichts bieten konnten. Bei New Balance hingegen waren die Schuheinlagen zwar teuer aber die ausgesprochen gute Qualität half dabei, diese Zeit unbeschadet zu überstehen. Mehr noch, die Brand expandierte und entwarf 1938 den ersten Laufschuh, bestehend aus einer Crepe-Sohle mit Spikes und einem Upper aus Känguru-Leder. Gefertigt wurde er für die Läufer des lokalen Running-Clubs „The Boston Brown Bag Harriers“.
Der große Erfolg und die Qualität seiner Arch Supports machten Riley sicher, auch die besten und komfortabelsten Laufschuhe produzieren zu können. Nur drei Jahre später, 1941, fertigen Riley und Hall individuell angepasste Schuhe für Sportarten wie Baseball, Basketball, Tennis, Boxen und natürlich zum Laufen, unter anderem auch die Schuhe für die Boston Braves, einem Team der Major League Baseball. Dies unterstrich ein weiteres Mal die herausragende Qualität ihrer Produkte.
Im Jahr 1953 wird das Unternehmen von Arthur Hall an seine Tochter Eleanor und ihren Mann Paul Kidd verkauft. Unter deren neuer Führung wuchs die Produktion weiter, die Schuhe wurden immer begehrter unter den Athleten und die Nachfrage nach den „Tailored Sneakers“ größer und größer. Über 22 Jahre produzierte die Marke Sportschuhe bevor Eleanor und Paul einen Meilenstein in der Geschichte des Laufsports und ihrer Marke gleichemaßen setzen: mit dem New Balance Trackster brachten sie den ersten Laufschuh mit einer Riffel-Sohle auf den Markt. Nur kurze Zeit später folgte das einzigartige Weitenkonzept, was eine Marktnische füllte und New Balance konnte sich immer besser am Markt etablieren. Der Trackster selbst wurde in kürzester Zeit zum meistgetragenen Laufschuh an den US-amerikansichen Colleges,Lauf- und Fintesstrainer waren von dem Schuh gleichermaßen begeistert und die Marke konnte ihren Kundenstamm kontinuierlich vergrößern obwohl ihr Marketing größtenteils aus Mundpropaganda bestand.
Das änderte sich erst, als Jim Davis am Tag des Boston Marathon 1972 das Unternehmen für 100.000 Dollar aufkaufte. Bevor das Vertriebssystem ab 1976 weltweit ausgebaut wurde, fertigte Davis, der heute Chairman bei New Balance ist, mit seinen fünf Mitarbeitern gerade einmal 30 Paar Schuhe am Tag. Doch auch das sollte sich bald ändern.
Der Langstreckenläufer Tom Flemming trat 1975 in den neuen NB M320 beim New York Marathon an – und gewann! Im Jahr darauf wurde der M320 vom bekannten „Runners World Magazin“ als bester Laufschuh der Welt ausgezeichnet, was den globalen Markt hellhörig machte. Der Grundstein für die weltweite Vermarktung der Sneakers war gelegt, die ersten internationalen Lieferungen gingen in die Schweiz, nach Dänemark und nach Japan.
Das erste internationale Verkaufsbüro in London wurde 1978 eröffnet, die erste europäische Fabrik folgte und schon bald wurde auch die erste Europazentrale gegründet. Am 23. August 1982 eröffnet die Brand mit dem „N“ ihre erste europäische Produktionsstätte im englischen Flimby, in der Fabrik im nur wenige Kilometer entfernten Workington werden anfangs um die 2.000 Schuhe pro Woche von rund 40 Mitarbeitern hergestellt. Im gleichen Jahr wird mit dem New Balance 990 ein ebenso stabiler wie flexibler Laufschuh auf den Markt gebracht.
Ende der 1980er Jahre wird New Balance zu einer wahren Kult-Marke, besonders bei Fußballfans sind die Sneaker sehr begeehrt. Modelle wie der M574, der M577 oder der M1500 entwickeln sich ebenso zu Statussymbolen wie Lederjacken von Chevignon oder Beinkleider von Diesel. Bis zum Jahr ihres 100-jährigen Bestehens in 2006 entwickelt sich die Brand zur viertgrößten Sportmarke weltweit, aus dem kleinen Hersteller von Schuheinlagen ist ein Weltkonzern mit 2.800 Mitarbeitern auf 5 Kontinenten geworden.

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