CONVERSE

 

Converse wurde im Jahr 1908 von Marquis M. Converse in den USA in Malden im Bundesstaat Massachsetts gegründet. Die damalige „Converse Rubber Shoe Company“ stellte zunächst Galoschen, Gummistiefel und winterfestes Schuhwerk her. Der erste Converse-Schuh überhaupt war der „Converse Big 9“ der um 1909 auf den Markt kam.
Aus Segeltuch und Gummi entstanden 1917 die ersten Basketball-Sneaker und deren Gummisohle brachte das für den Basketball typische Quietschen ins Spiel. Dieser Hi-Top wurde 1920 in „All Star“ umbenannt und als Basketball im Jahr 1936 eine olympische Disziplin wurde, gab das Basketball-Team der USA ihr Debut in All Stars und gewann damit die Gold-Medaille. Ab da begann der Hype um den Sneaker, der später zum Kultobjekt wurde, unter anderem auch, weil er nur in den USA hergestellt wurde.
Das bekannteste Feature des All Stars ist wohl der auf der Innenseite angebrachte Gummi-Patch, der die Knöchel schützen soll. Eine Idee des Basketballspielers Chuck Taylor, der die Schmerzen an seinen Füßen nicht länger hinnehmen wollte und angeblich 1921 Converse kontaktierte um ihnen Vorschläge zu unterbreiten wie man einen Basketballschuh besser machen konnte.
Converse und Taylor arbeiteten von nun an zusammen, mehr noch, ab 1923 wurde sein Autogramm als zusätzliches Feature auf dem Stern-Patch verwendet. Von nun an gab es den „All Star Chuck Taylor“ von dem bis heute ungefähr 500 verschiedene Versionen produziert und insgesamt 600 Millionen Paare verkauft wurden.
Converse arbeitete auch mit einem anderen bekannten Sportler der damaligen Zeit zusammen, 1935 entwarf der Badminton-Star Jack Purcell einen neuen Schuh der seinen Namen trägt und ebenfalls bis heute zum Reportoire der Marke gehört.
In den 40er Jahren entwickelte die Marke den A6 Flying Boot, einen Fliegerstiefel mit dem die amerikanische Luftwaffe ausgestattet wurde und der so viele Kapazitäten einnahm, dass die Produktion anderer Modelle vorübergehend eingestellt werden musste.
Doch Converse blieb dem Basketball weiterhin treu, 1966 wurden der „Oxford“, eine Low-Top-Version des „All Star“ und 1974 der „One Star“, ein weiterer Low-Top Basketballschuh, entwickelt.
Ab den 60er Jahren wurde der All Star in allen erdenklichen Farben hergestellt um den Basketballteams der US-amerikanischen Universitäten den passenden Sneaker zum Trikot in den Universitätsfarben zu liefern. Basketball wurde immer beliebter, die Fanbase der Basketball-Mannschaften wuchs und damit auch der Bekanntheitsgrad und die Liebe zu den Chucks. Dies führte soweit, dass Converse in den späten 60er Jahren 90% des Marktes für Basketballschuhe abdeckte und damit ganz klar Marktführer war.
Doch die Konkurrenz schlief nicht und es wurden immer mehr Sneaker angeboten, die durch eine Produktion im Ausland günstiger zu bekommen waren als die Schuhe mit dem Stern, so dass die Brand in den 70er Jahren mit ersten ernstzunehmenden Problemen zu kämpfen hatte.
Das Unternehmen geht 1983 an die Börse und 1984 wird Converse einer der offiziellen Sponsoren der Olympischen Spiele in Los Angeles.
Fast 50 Jahre trägt das Basketballteam der USA Converse Schuhe und mit einem neuen Basketballschuh, dem „Weapon“, und einer dazu gehörenden Werbekampagne mit dem martialischen Slogan „Choose your Weapon“ stellte sich Converse noch einmal dem Konkurrenzkampf der 80er Jahre. In den 90er Jahren jedoch gehen die Verkäufe deutlich zurück und Konkurrenten wie Nike übernehmen immer mehr Marktanteile.
Im Jahr 1996 bringt die Brand den Nachfolger des „All Star“ auf den Markt, den „All Star 2000“ der direkt nach Verkaufsstart 1.000.000 mal verkauft wurde.
Doch auch das rettet das Unternehmen nicht mehr, Converse steht 2001 kurz vor dem Konkurs und wird 2003 von Konkurrent Nike für rund 305 Millionen Dollar aufgekauft. 2001 geht die „Made in USA“-Ära zu Ende und auch Converse produziert seit dem vorwiegend in Asien.

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