KangaROOS

 

Die Story der „Original shoes with pockets“ begann in den 70er Jahren. Der Architekt und Freizeit-Jogger Bob Gamm ist frustriert darüber, nie zu wissen wo er während des Laufens seine Utensilien wie Schlüssel oder Kleingeld verstauen soll. Da ihm keiner dieses Problem abnimmt, sucht er selbst nach einer Lösung und findet sie: Laufschuhe die mit einer Tasche versehen sind. Er entwirft die ersten Modelle, benennt sie passend nach den australischen Beuteltieren und gründet 1979 in St. Louis die Brand KangaROOS.
Gramm stattet Läuferlegende Bill Rodgers mit einem „Combat“ aus, einem der ersten ROOS-Laufschuhe. Rodgers gewinnt damit 1980 den Boston Marathon in neuer Bestzeit und stellt gleichzeitig einen neuen amerikanischen Rekord auf. Besser konnte es für die Brand nicht laufen, die Sneaker mit dem Känguru sind in den USA begehrt wie kein anderer Laufschuh.
KangaROOs wird in den frühen 80er Jahren zur Marke mit dem schnellsten Wachstum und verkauft bis zu 700.00 Paar Schuhe im Monat. Bob Gramm bringt seine Marke weiter nach vorn indem er als einer der Ersten bekannte Sportler mit seinen Schuhen ausstattet und damit als Werbeträger nutzt.
Der deutsche Bernd D. Hummel, der seit 1976 erfolgreich im Schuhgeschäft ist, entdeckt 1981 auf einer Messe in New York die noch junge Marke. Er ist so fasziniert von den Schuhen mit der kleinen Tasche, dass er einen Vertriebs- und Lizenzvertrag für Deutschland, Österreich und die Schweiz abschließt. Zur Wintersaison 1983/84 wird die erste KangaROOS-Kollektion auf dem deutschen Markt angeboten und die Brand schafft es innerhalb von 3 Jahren, dank eines durchdachten Werbe- und Vertriebskonzeptes, unter den Top 10 der angesagtesten Sportschuhmarken in Deutschland vertreten zu sein.
Inzwischen gab es in den USA einen wahren Boom um die Marke und das Sortiment wurde um einige Modelle für die verschiedensten Sportarten erweitert, unter anderem für Tennis, Hockey und Leichtathletik. Die Sport-Stars der 80er Jahre, ob nun beim Football oder Baseball, aus NBA oder NFL schmückten sich mit den ROOS, einer der ersten war der Baseball-Spieler Ron Darling.
Nachdem die Jogging-Welle etwas abgeebbt war, kam mit dem Basketball der nächste große Trend und KangaROOS ist auch hier wieder ganz vorn dabei. Mit dem „Skywalker“ gelingen 1987 gleich zwei große Würfe, der Basketball-Sneaker wird ein Klassiker in der NBA und gleichzeitig einer der angesagtesten Streetwear Hi-Tops der 80er Jahre. Nicht zuletzt durch Basketball-Legende Clyde „The Glide“ Drexler, der 1992 im „Skywalker III“ mit dem Team der USA in Barcelona Olympisches Gold holte.
Walter Payton aka „Sweetness“, Gewinner des Super Bowl XX 1985 mit den Chicago Bears und zweimaliger „NFL Player of the year“ ist eine weitere Größe des Sports, die eng mit der Brand zusammenarbeitet. Seine Kollektion mit KangaROOS war ein so großer Erfolg, dass Payton nach dem Spiel, in dem er den „Rushing Record“ von Jim Brown brach, dafür mit einem Lamborghini belohnt wurde. Das Foto von ihm und seinem Lamborghini ist noch immer legendär.
Unternehmensgründer Bob Gamm ruht sich trotz aller Erfolge aber nicht auf seinen Lorbeeren aus. Zusammen mit dem früheren Nike-Designer Ray Tonkel entwickelt er 1986 das „Dynacoil Cushioning System“. Ein von der NASA getestetes Energierecycling- und Dämpfungssystem was in der Mittelsohle eines Sportschuhs eingearbeitet wird um die Leistungsfähigkeit der Athleten zu maximieren.
Zwei Jahre später zieht sich Gamm aus dem Geschäft zurück während KangaROOS unter Bernd Hummel in Europa immer weiter wächst. Mehr noch, durch einen Masterlizenzvertrag ist es ihm möglich, im deutschen Firmensitz in Pirmasens eigene Designs und Produkte zu entwerfen und diese auch speziell für den Europäischen Markt zu produzieren.
Die Brand bleibt weiterhin im Profisport präsent, WWF-Star Rick „The Dog Faced Gremlin“ Steiner trägt knallrote, kniehohe ROOS und Athleten aus der Tennis-, Aerobic- und Motorsportwelt präsentieren die Marke weiterhin nach außen. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona tritt das gesamte Running-Team der USA ebenso in KangaROOS an wie die Herren-Hockey-Nationalmannschaft.
In den 2000er Jahren erweitert das Unternehmen seine Kollektionen, Bekleidung, Taschen und Uhren kommen hinzu und zum 30. Geburtstag in 2009 werden die beiden Heritage-inspirierten Lines ROOSred und ROOSblack gelaunched. Ab 2011 steigt die Pfälzer Marke ins Collabo-Geschäft ein, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Stores entstehen limitierte und begehrte Sneaker-Modelle, unter anderem die beiden Overkill X KangaROOS COIL R-1 Modelle „Abyss“ und „Abyss Flip“. Der „Abyss“ wird die erfolgreichste KangaROOS-Collabo aller Zeiten und schafft es auf die Titelseiten von „Sneaker Freaker“ und dem „Sneakers Magazine“. Zweitgenanntes durfte im Übrigen später auch sein eigenes Modell designen, den „Absinhte“, ebenso wie der Frankfurter Rapper Moses Pelham.
Back to the roots begab sich KangaROOS im Jahr 2012. In Münchweiler an der Rodalb nimmt die Schuhmanufaktur „Hummel & Hummel GmbH“ die Produktion exclusiver, handgearbeiteter Lederschuhe auf, die von Schuhmachern der alten Schule unter Einsatz der hochwertigsten Produkte und Leder gefertigt werden. Dabei entsteht in Zusammenarbeit mit Overkill das „COIL R-1 Grape Pack“, inspiriert von den Farben der Trauben, weinrot und traubenblau und als Hommage an die deutschen Weingüter und deren Winzer. Dank der hohen Qualität und dem Gespür für das Besondere ist KangaROOS eine Lifestyle-Marke, die heutzutage bei Sneakerheads und auch im Sportfachhandel gleichermaßen begehrt und angesehen ist.

Na dann: Allzeit volle Taschen!

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